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Gasdiffusions-Elektroden für die Elektrochemie
In der chemischen Technologie werden bevorzugt elektrochemische Prozesse
eingesetzt, weil diese die größte Ökoeffizienz aufweisen. Denn neben den
geringen Betriebskosten belasten diese Prozesse die Umwelt z.B. nicht mit
Lösungsmitteln. Gesteuert werden die Reaktionen lediglich durch Strom und
Spannung. Durch den Einsatz von Gasdiffusionselektroden können diese
Prozesse weiter entwickelt werden, weil es nun möglich ist, einer Reaktion
gezielt Gase zu zuführen.
Gasdiffusionselektroden müssen also gleichzeitig Raum für Flüssigkeiten und
Gase anbieten. Wir erreichen dies in einem trockenen Mischverfahren, der die Grundmaterialien - PTFE, Katalysatoren und Additive - ineinander verspinnt. PTFE
bildet ein flüssigkeitsabweisendes
Gerüst, in dem Katalysatoren und flüssigkeitsanziehende Materialien
eingebunden sind. Daraus wird ein dünnes, flexibles, endloses Elektrodenband
gewalzt. Weiterhin werden Stützgewebe eingewalzt, die die Elektroden
stabilisieren und beim Stromtransport dienlich sind. Zusätzlich kann eine
poröse, wasserabweisende PTFE-Schicht auflaminiert werden.
Die Standardelektroden setzen Wasserstoff, Sauerstoff und Ammoniak um.
Erfahrungen liegen mit Nickel-, Silber-, Platin-, Kohlenstoff-,
Kupferkatalysatoren und oxidischen Materialien vor. Andere Katalysatoren
können auf Kunden-wunsch ebenfalls verarbeitet werden.
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